Ich finde, der Widder ist ein Gedicht!Daher hab ich eins für ihn gemacht:
Ein Widdergedicht
Vom Himmel hoch, da komm ich her
Und ich sag Euch, der Widder, der treibt mich gar sehr.
Ich hab `wenig Dauer, rausche im Sturzflug heran,
durchbreche die Mauer und verlösche alsdann.
Wie sehr ich mir wünschte, es länger zu schaffen,
aber reicht es nicht auch, einen Durchbruch zu machen?
Mit Sicherheit bin ich schneller und heißer am Ziel,
als jeder andere, nur weil ich es will!
Warum nur bleibt alles hinter mir zurück?
Auch der andere entfernt sich schnell, Stück für Stück.
Bin immer der Erste, bin immer schon da,
auf einmal ganz allein, wo eben noch jemand war.
Ist die Konkurrenz erst besiegt, die Burg gestürmt,
steh`ich allein im Kronsaal und bin erzürnt:
Es ist Deine Pflicht, Du solltest mir widderstehen,
sonst holt mich mein Schicksal und ich muß wieder gehen.
Dabei suche ich doch den Zusammenprall!
Wenn Freund wie Feind kneift, was für ein trauriger Fall...
Laßt mich im Abenteuer, Euch etwas erringen,
Das wird auch mir das Glück dann bringen...
Ich bin der Erste, ich stürme vorran,
ich schaff Euch den Durchbruch, Ihr folgt mir alsdann.
Seid froh, daß ich feurig in die Bresche Euch springe,
Euch als Folge die Sprosse des Lebens bringe.
Durch die Luft saust mein Funke, entzündet sich dran.
Je mehr er sich reibt, desto schneller fliegt er dann.
Ich rausche durch, die Schallmauer bricht,
einen Durchschlupf für das Leben, mehr schaff ich jetzt nicht:
Ich bin am verlöschen, der Durchbruch ist gemacht,
nun klettert hindurch und seht zu, was Ihr daraus macht!