Hallo miteinander,
sie ist mittlerweile vorüber – die Mond/Pluto Konjunktion in Steinbock und sicher haben viele von euch die wunderbare Rettung der Bergleute in Chile mit verfolgt. Genau in diesem Zeitraum fand die Konjunktion statt und auch der Mondknoten war beteiligt.
Tatsächlich erscheint wohl jedem – auch ohne Wissen über Astrologie – dieses Ereignis der Bergung der 33 Eingeschlossenen, wie eine schicksalhafte Wiedergeburt.
Genau das spiegelte der Himmel zu diesem Zeitpunkt wieder!
Als der erste Kumpel um 0:10 Uhr Ortszeit der Röhre entstieg, stand der Mond noch in applikativem Aspekt zu Pluto auf 29°24’ in Schütze – Glaube, Hoffnung und Optimismus brachen sich ungehindert Bahn und leiteten die, mit viel Disziplin und Durchhaltewillen schließlich zu einem guten Ende geführte, Rettungsaktion ein.
Tatsächlich sind die Bergleute – unfreiwillig zwar, aber dennoch – alle in die Unterwelt, sicherlich jeder in seine persönliche Unterwelt, hinab gestiegen. Sie haben diesen Ort so unmittelbar erfahren, dass es eine „normale“ Auseinandersetzung mit den eigenen Tiefen ganz sicher deutlich übersteigt. Es gab kein Wegsehen, oder Pause machen. Pluto hat sie auf absolute und harte Weise konfrontiert.
Ganz sicher mussten sie einiges von ihren bisherigen Vorstellungen und Sichtweisen opfern, um diese Prüfung bestehen zu können – und das wollten sie bestimmt ausnahmslos alle.
Sie konnten es nur gemeinsam schaffen – neben der Härte Steinbocks und der kompletten Reduzierung auf existentiell Notwendiges, kam aber auch seine standhafte Seite zum Ausdruck: Gemeinsam sind wir stark und schaffen das!
Alle mussten sich total einlassen und – erst einmal in gewisser Weise sterben und sich hingeben.
Mit der Entdeckung der Bergleute, wurde aus dieser Grabeshöhle ein Raum der Transformation und des erneuten Werdens. Schließlich mussten sie am Ende alle durch den engen Schacht – einem Geburtskanal gleich, bevor sie in ihr neues Leben treten konnten.
Mond/Pluto symbolisiert diesen Prozess.
Natürlich kann man nun einwenden, dass der Mond in den 69 Tagen des Wartens mehrfach eine Konjunktion mit Pluto einging, ohne dass sich das nun eingetretene Ereignis vollzog. Dennoch hat sicherlich die, jedes Mal wirksam werdende, Energie die Gefühle und die Leidenschaft weiter voran getrieben, um das gesteckte Ziel zu erreichen.
Erst als der Mondknoten – das Symbol für das Schicksal – dazu kam, standen die kosmischen Zeiger richtig, um das anzuzeigen, was alle, die daran Anteil genommen haben, wohl so empfunden haben:
Eine schicksalhafte Wiedergeburt!
Bis zur Bergung des letzten Kumpels um 21:55 Uhr Ortszeit und noch darüber hinaus, blieb das „Trio“ zusammen.
Aber auch Venus und Mars waren mit aller Leidenschaft am Geschehen beteiligt, wie immer wieder festzustellen war.
Saturn im Quadrat zu der Dreierkonjunktion aber zeigt, dass diese Aktion kein Kinderspiel gewesen ist und es sicherlich nicht einfach wird, dieses „neue, alte Leben“ fortzusetzen.
Viele Grüße
bluemoon